Sturm „Emma“ hält auch die Feuerwehr Hörstein auf Trab!

 

Hörstein, 01.03.2008 - Gegen 07:30 Uhr erreichte die angekündigte Gewitterfront des Sturmtiefs „Emma“ auch den Landkreis Aschaffenburg und den unteren Kahlgrund. Binnen weniger Minuten wurden komplette Straßenzüge mit Hagel übersäht und Dächer abgedeckt. Auch mehrere Bäume und Äste knickten bei Windböen um 100 km/h wie Streichhölzer um.

Auch Hörstein blieb nicht verschont! Nachdem bereits vom Deutschen Wetterdienst um 05:45 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis Aschaffenburg ausgegeben wurde, erfolgte gegen 08:00 durch die Feuerwehreinsatzzentrale auf Anordnung der Landkreisinspektion die Alarmierung der sogenannten Flächenlage „Sturm Emma“.

Mit diesem Vollalarm wurden alle Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg alarmiert und in Einsatzbereitschaft versetzt. Ebenfalls wurden die Abschnittsführungs- und Gemeindlichen Führungsstellen in Betrieb genommen. Von diesen wurden die Einsätze weiter koordiniert und abgewickelt.

Der erste Einsatz der Feuerwehr Hörstein ließ nicht lange auf sich warten. Binnen weniger Minuten gingen mehrere Notrufe und Meldungen von besorgten Anwohnern ein, bei denen Heruntergefallene Ziegel oder umgestürzte Bäume gemeldet wurden.

Insgesamt hatte die Feuerwehr Hörstein bis zum Aufheben der Flächenlage um 12:00 Uhr ca. 15 Einsatzstellen abzuarbeiten. Hierbei war die FFW Hörstein mit ca. 30 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Als sich die Lage gegen Mittag wieder entspannte, konnte die Anzahl der Feuerwehrkräfte verringert werden und die Einsatzbereitschaft zurückgefahren werden. Am Nachmittag folgten noch einige einzelne Einsätze, zu denen die Einsatzkräfte in Bereitschaft ausrückten. Der letzte Einsatz für die Feuerwehr Hörstein war um 15:00 Uhr beendet und die Einsatzbereitschaft konnte nun endgültig aufgehoben werden.

Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein, Markus Emge, 01.03.2008